Nikon Z6 II und Z7 II

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Erste Eindrücke

Nikon hat mit diesen „Mark II“ -Kameras nicht unbedingt etwas Radikales gemacht, sondern sich stattdessen darauf konzentriert, die offensichtlichsten Schwächen der Originale zu beheben. Die sorgfältig eingepassten Aktualisierungen sollten beide Modelle für anspruchsvolle Benutzer attraktiver machen, die einen zuverlässigeren kontinuierlichen Autofokus benötigen oder in der Lage sein müssen, ihre Bilder bei wichtigen Aufnahmen wie Hochzeiten auf zwei Karten zu sichern. Es ist jedoch weniger wahrscheinlich, dass sie diejenigen überzeugen, die der Meinung sind, dass das Design der Z-Kameras zu weit von den DSLRs des Unternehmens entfernt sind.

Vor zwei Jahren trat Nikon mit zwei Kameras, der Z6 und der Z7, dem spiegellosen Vollbildmarkt bei. Diese folgten dem ursprünglich von Sony festgelegten Ansatz, mit der Z identische Gehäusekonstruktionen, aber Sensoren mit unterschiedlichen Auflösungen zu verwenden Z6 ii ist ein 24 Megapixsel Allrounder und der Z7 ii ein Spezialist für hochauflösende 45,7 Megapixel Standbilder. Wir mochten beide Kameras sehr, und die Z6 wurde 2019 als Produkt des Jahres ausgezeichnet. Bestimmte Design-Entscheidungen wurden jedoch vom Markt schlecht getroffen, insbesondere die Aufnahme eines einzelnen Speicherkarten-Steckplatzes, in dem der teure XQD-Format verwendet wurde.

Ein Steckplatz akzeptiert CFexpress / XQD und der andere UHS-II SD. Die Karten können im Backup- oder getrennten Aufnahmemodus verwendet werden

Jetzt veröffentlicht das Unternehmen aktualisierte Versionen beider Kameras mit dem Ziel, die offensichtlichsten Mängel zu beheben. Äußerlich sehen die Z6 ii und Z7 ii fast identisch mit ihren Vorgängern aus und sie verwenden auch die gleichen Bildsensoren. Beide erhalten jedoch einen zweiten Kartensteckplatz, der das billigere und weitgehend kompatible SD-Format akzeptiert. Sie verfügen außerdem über zwei EXPEED 6-Prozessoren, die einen verbesserten Autofokus bieten, sodass die Gesichts- und Augenverfolgung jetzt während der Videoaufnahme verfügbar ist. Beide können schneller und länger schießen; Das Z6 ii kann mit einem Puffer von 124 RAW- oder 200 JPEG-Bildern 14 fps erreichen, während das Z7 ii 10 fps für 50 RAWs oder 200 JPEGs erreicht. Außerdem akzeptieren sie jetzt einen richtigen vertikalen Multifunktionshandgriff, den MB-N11.

Weitere Verbesserungen sind Autofokus bei Lichtstärken von bis zu -6 EV, wenn Objektive mit 1:2 oder schneller verwendet werden. die Möglichkeit, die Firmware der Kamera mithilfe Ihres Smartphones über die SnapBridge-App von Nikon zu aktualisieren und die Option, die Kamera während der Aufnahme mit einem USB-C-Netzteil mit Strom zu versorgen. Videoaufnahmen mit 4K-Auflösung und 60 fps werden von Anfang an auf dem Nikon Z7 ii verfügbar sein und werden für das Nikon Z6 ii über ein Firmware-Update im Februar 2021 versprochen. Darüber hinaus können die Kameras ProRes-RAW Videos über HDMI an ein externer Rekorder ausgeben.

Bekanntes Design

In den meisten Fällen handelt es sich bei Nikon Z 6 II und Nikon Z 7 II jedoch um Kopien der Originalversionen, und es fällt Ihnen schwer, sie voneinander zu unterscheiden. Man verwendet das gleiche SLR-ähnliche Design mit einem großen, komfortablen Handgriff, einem zentralen Sucher und einem neigbaren Monitor. Die neuen Modelle erben auch das hervorragende Handling ihrer Vorgänger mit denselben Bedienelementen an denselben Stellen, während Nikon das Statusfeld auf der obersten Display beibehalten hat, das beim letzten Nikon Z5 weggelassen wurde. Schauen Sie jedoch genau hin, und Sie werden feststellen, dass das Gehäuse etwas dicker geworden ist, um den zweiten Kartensteckplatz aufzunehmen, obwohl dies keinen wirklichen Einfluss darauf hat, wie er sich in Ihrer Hand anfühlt. Auch das Suchergehäuse wurde fein strukturiert neu profiliert.

Sie erhalten den gleichen hervorragenden Sucher wie zuvor. Auf dem 3,69 Millionen Pixel-Feld wird ein großes, detailliertes Bild angezeigt, das das aufgenommene Bild genau wiedergibt. Die fortgesetzte Verwendung eines Nur-Neigungs-Bildschirms durch Nikon scheint jedoch etwas veraltet zu sein, da alle Wettbewerber bei ihren neuesten Modellen voll dreh-kipp Designs mit seitlichen Scharnieren übernommen haben. Einige Fotografen bevorzugen die Kippoption immer noch, da sie einfach zu bedienen ist und den Bildschirm auf der gleichen Achse wie das Objektiv hält. Sie kann jedoch nicht nach vorne gerichtet werden und wird unbrauchbar, wenn die Kamera für die Aufnahme um 90° gedreht wird im Hochformat.

Zu den Hauptmerkmalen gehören ein staub-, schmutz- und feuchtigkeitfestes Gehäusedesign für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen und eine 5-Achsen-Bildstabilisierung im Gehäuse, um sowohl Standbilder als auch Videomaterial scharf zu halten, unabhängig davon, welches Objektiv Sie verwenden. Dies umfasst sowohl die native Z-Bajonett-Objektiven als auch die große Auswahl an F-Bajonett-Spiegelreflexobjektiven, die über den FTZ-Mount-Adapter verwendet werden können.

Beide Kameras sind mit dem neuen vertikalen Griff MB-N11 kompatibel, der doppelte Steuerelemente für Aufnahmen im Hochformat bietet

Preise und Verfügbarkeit

Der Nikon Z 6 ii kostet nur Gehäuse 2.145,00 €, als Kit mit dem FTZ-Adapter 2.290,00 € und mit dem Nikkor Z 24-70 mm f/4 S-Objektiv 2.730,00 € erhältlich. Die verschiedenen Z 7 II-Modellen kosten ca. 1.100,00 € mehr. Beide Kameras werden diesen Winter verfügbar sein.

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